Mittwoch, 18. Dezember 2024 | 19:30 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt
Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so sehr am Pranger wie Israel. Auf jeder Generalversammlung wird der jüdische Staat in Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Staaten der Welt zusammen – darunter sämtliche Autokratien, Despotien und Diktaturen. Ähnlich sieht es in Gremien wie dem Menschenrechtsrat, der Unesco und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Und das Palästinenser-Hilfswerk UNRWA ist weniger eine humanitäre Einrichtung zur Versorgung notleidender Flüchtlinge als vielmehr eine personell und ideologisch mit der terroristischen Hamas verflochtene Organisation, die maßgeblich zur Dämonisierung und Delegitimierung Israels beiträgt.
All dies ist seit etlichen Jahren zu beobachten – und an alledem hat sich auch nach dem barbarischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 nichts geändert, im Gegenteil: Die Uno fungiert noch mehr als zuvor als institutionalisierte Bühne und als Verstärker für antiisraelische und antisemitische Ressentiments. Einige Mitarbeiter der UNRWA waren sogar direkt am größten antisemitischen Pogrom seit der Shoah beteiligt. Ein Beschluss wie der UN-Teilungsplan von 1947, der die Grundlage für die Proklamation des Staates Israel bildete, wäre heute schlicht undenkbar.
Wie kommt es, dass sich Israel derart im Visier der Uno befindet? Was treibt die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedsländer an? Und warum unterstützen so viele europäische Regierungen den strammen Anti-Israel-Kurs der Uno, den vor allem die unfreien Staaten vorgeben?
Moderation: Katrin Schuster
Ort: Bajszel ProgrammSchänke – Emser Str. 8/9, 12051 Berlin
Infos zum Veranstaltungsort finden sich auf der Website vom Bajszel.